Klassische Cocktails sind das Fundament jeder guten Bar – und genau deshalb stehen sie im Mittelpunkt dieses Artikels. Als mobile Cocktailbar aus Frankfurt mixen wir bei Dein Barkeeper auf Events von Chopard, Eterna oder Ferragamo immer wieder dieselben zehn Klassiker, die du hier findest – vom Old Fashioned bis zur Margarita. In diesem Leitfaden teilen wir die 10 beliebtesten Cocktails, die jeder Barkeeper beherrschen sollte: mit kompakten Rezepten in konkreten Mengen, kurzer Herkunft und je einem echten Profi-Tipp von der Bar. Egal, ob du gerade deine erste Hausbar einräumst oder deine Gäste beeindrucken willst – mit diesen Drinks bist du für jeden Anlass gerüstet.
Das Wichtigste in Kürze
- Diese 10 Klassiker bilden das Grundgerüst: Wer Mojito, Margarita, Daiquiri, Old Fashioned, Martini, Negroni, Caipirinha, Manhattan, Whisky Sour und Gimlet kann, deckt einen Großteil aller Gästewünsche ab.
- Frische Zutaten schlagen teure Spirituosen. Frisch gepresster Zitrus- und Limettensaft und gutes Eis machen mehr Unterschied als ein doppelt so teurer Gin.
- Shaken oder Rühren ist keine Geschmackssache, sondern Technik: Drinks mit Saft oder Sirup werden geschüttelt, reine Spirituosen-Cocktails gerührt.
- Balance ist alles. Das Verhältnis aus süß, sauer, bitter und Stärke entscheidet, ob ein Cocktail rund schmeckt – nicht die Menge der Zutaten.
Welche Cocktails muss man kennen? Unsere Auswahl aus der Event-Praxis
Wenn du wissen willst, welche klassischen Cocktails man wirklich kennen sollte, lohnt ein Blick hinter unsere Bar. Nach über hundert Events in Frankfurt und deutschlandweit sehen wir Abend für Abend dieselben Bestellungen – und genau danach haben wir diese Liste sortiert. Drei Erfahrungen prägen unsere Auswahl:
- Die Klassiker tragen jedes Event. Auch wenn wir maßgeschneiderte Signature Cocktails kreieren – etwa den „Windsor Sour“ gesmoked oder den „Horsepower“ für eine Automarke – greifen die meisten Gäste am Ende doch zum vertrauten Negroni, Mojito oder Old Fashioned. Die Klassiker sind kein Kompromiss, sondern der sichere Anker im Sortiment.
- Frische schlägt Schnickschnack. Auf einem Sommerfest mussten wir in der ersten Stunde über hundert Caipirinhas mixen. Seitdem gilt bei uns: Limetten frisch pressen, Eis kalt halten, Mengen sauber abmessen.
- Gin ist der heimliche Star. Bei unserem Gin-Tasting für Chopard und dem Jubiläums-Event von Eterna haben wir gemerkt, wie groß die Lust auf gut gemachte Gin-Klassiker ist – Martini, Negroni und Gimlet sind heute gefragter denn je.
Eine Erkenntnis aus unzähligen Abenden: Ein guter Cocktail braucht immer Balance. Süße braucht Säure, Stärke braucht Verdünnung durch Eis, und ein Hauch Bitterkeit macht aus einem süßen Drink einen erwachsenen. Wer das verinnerlicht, kann jeden der folgenden Klassiker abwandeln, ohne dass er aus der Spur gerät.
Die 10 besten klassischen Cocktails im Überblick
Du willst es schnell? Das sind unsere Top 10 Cocktails – die beliebtesten Klassiker, sortiert vom unkomplizierten Sommerdrink bis zum kräftigen Aperitif für Kenner:
- Mojito – minzig-frisch, der Sommer-Allrounder (Kuba)
- Margarita – sauer-salzig, mexikanischer Klassiker
- Daiquiri – die perfekte Balance aus süß und sauer (Kuba)
- Old Fashioned – pur, stark, zeitlos (USA)
- Martini – elegant und trocken, der König der Gin-Drinks
- Negroni – herb-bitter, für Kenner (Italien)
- Caipirinha – Brasiliens spritziges Nationalgetränk
- Manhattan – samtig und würzig, der Whiskey-Klassiker (New York)
- Whisky Sour – sauer-süß mit Schaumkrone
- Gimlet – schlicht, klar, erfrischend (Gin & Limette)
1. Mojito
Der Mojito ist ein echter Klassiker aus Kuba und perfekt für heiße Sommertage. Er kombiniert frische Minze, Limettensaft und weißen Rum zu einem erfrischenden Longdrink, der auf keiner Sommerparty fehlen darf. Seine Wurzeln reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück – schon damals mischte man auf Kuba Rum mit Limette und Minze.
Zutaten
- 6 cl weißer Rum
- 3 cl frischer Limettensaft
- 2 TL Rohrzucker (oder 2 cl Zuckersirup)
- 8–10 Minzblätter
- Sodawasser zum Auffüllen
- Crushed Ice
Zubereitung
- Minzblätter und Zucker im Glas vorsichtig andrücken, um die ätherischen Öle freizusetzen.
- Limettensaft und Rum zugeben und kurz verrühren.
- Das Glas mit Crushed Ice füllen und mit Sodawasser auffüllen.
- Leicht umrühren und mit einem Minzzweig garnieren.
Profi-Tipp von Head Barkeeper Christian: Die Minze nicht zerstoßen, sondern nur leicht andrücken – oder vorher kurz zwischen den Handflächen klatschen. So setzen sich die ätherischen Öle frei, ohne dass die Blätter Bitterstoffe ins Glas abgeben.
2. Margarita
Die Margarita bringt mexikanisches Flair ins Glas. Mit nur wenigen Zutaten – Tequila, Triple Sec und frischem Limettensaft – zauberst du diesen Klassiker, der seit den 1940er-Jahren weltweit zu den beliebtesten Cocktails gehört. Der gesalzene Glasrand ist ihr Markenzeichen und balanciert die Säure perfekt aus. Wer noch mehr unkomplizierte Drinks für den Einstieg sucht, findet sie in unserem Ratgeber zu den besten Cocktail-Rezepten für Anfänger.
Zutaten
- 5 cl Tequila (am besten Blanco)
- 2,5 cl Triple Sec (z. B. Cointreau)
- 2,5 cl frischer Limettensaft
- Salz für den Glasrand
Zubereitung
- Den Rand eines Glases mit einer Limettenscheibe einreiben und in Salz tauchen.
- Einen Shaker mit Eis füllen und Tequila, Triple Sec und Limettensaft hinzugeben.
- Kräftig schütteln und in das vorbereitete Glas abseihen.
Profi-Tipp: Salze nur die Hälfte des Glasrands. So entscheidet dein Gast selbst, ob er einen Schluck mit oder ohne Salz nimmt – ein Detail, das auf Events erstaunlich oft positiv auffällt.
3. Daiquiri
Der Daiquiri ist ein zeitloser Klassiker, der uns direkt in die Karibik versetzt. Erfunden um 1900 in der Nähe des Ortes Daiquirí auf Kuba, besteht er aus nur drei Zutaten – und ist gerade deshalb der perfekte Test für jeden Barkeeper: Wer die Balance aus weißem Rum, Limette und Zucker beherrscht, hat das Sour-Prinzip verstanden.
Zutaten
- 6 cl weißer Rum
- 3 cl frischer Limettensaft
- 1,5 cl Zuckersirup
- Eiswürfel
Zubereitung
- Alle Zutaten in einen Shaker mit Eis geben.
- Kräftig schütteln, bis der Shaker außen beschlägt.
- In ein gekühltes Cocktailglas (Coupette) abseihen.
- Mit einer Limettenscheibe garnieren.
Beliebte Varianten
| Variante | Beschreibung |
|---|---|
| Hemingway Daiquiri | Mit Grapefruitsaft und Maraschino, weniger süß |
| Frozen Daiquiri | Mit Crushed Ice püriert, eisig-erfrischend |
| Erdbeer-Daiquiri | Mit frischen Erdbeeren für einen fruchtigen Twist |
Profi-Tipp: Verwende immer frisch gepressten Limettensaft. Fertigsaft aus der Flasche macht den Daiquiri flach – bei einem so reduzierten Drink schmeckt man jeden Abkürzungsversuch sofort.
4. Old Fashioned
Der Old Fashioned ist der Inbegriff des klassischen Cocktails – einfach und doch raffiniert. Er besteht aus nur wenigen Zutaten: Whiskey, Zucker, Bitter und einer Orangenschale. Sein Name stammt aus dem späten 19. Jahrhundert, als Gäste ihren Drink „auf die altmodische Art“ bestellten, also ohne moderne Schnörkel. Für alle, die den puren Geschmack von Whiskey lieben, gibt es nichts Besseres.
Zutaten
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Bourbon oder Rye Whiskey | 6 cl |
| Zuckerwürfel | 1 Stück |
| Angostura Bitter | 2–3 Spritzer |
| Orangenschale | 1 Stück |
| Eiswürfel | nach Bedarf (idealerweise 1 großer) |
Zubereitung
- Zuckerwürfel ins Glas geben und mit dem Bitter tränken.
- Den Zucker mit einem Stößel zerdrücken, bis er sich löst.
- Einen großen Eiswürfel und den Whiskey hinzugeben, kurz rühren.
- Die Orangenschale über dem Glas ausdrücken und hineingeben.
Profi-Tipp von Inhaber Fabian Rehn: Ein einziger großer Eiswürfel statt vieler kleiner schmilzt langsamer – so bleibt der Old Fashioned länger stark und wässert nicht aus. Genau diese Sorgfalt mit handgemachtem Eis ziehen wir auch auf Events durch.
5. Martini
Der Martini ist der eleganteste aller Klassiker und gehört in jede Hausbar. Er ist denkbar einfach – und trotzdem trennt sich hier die Spreu vom Weizen, denn ein guter Martini lebt von Kälte und Präzision. Spätestens seit den 1920ern ist er das Symbol für Stil schlechthin.
Zutaten
- 6 cl Gin
- 1 cl trockener Wermut
- Zitronenzeste oder Olive zur Garnitur
Zubereitung
- Ein Rührglas mit Eiswürfeln füllen.
- Gin und trockenen Wermut zugeben.
- Gut umrühren, bis die Mischung eiskalt ist (ca. 20–30 Sekunden).
- In ein gekühltes Martini-Glas abseihen.
- Mit Zitronenzeste oder Olive garnieren.
Profi-Tipp: Stell das Martini-Glas vorher für ein paar Minuten ins Gefrierfach. Ein eiskaltes Glas hält den Drink länger auf Temperatur – und genau diese Kälte macht den Unterschied zwischen „okay“ und „perfekt“. Wer verschiedene Gins durchprobiert, merkt schnell, wie stark die Botanicals den Charakter verändern.
6. Negroni
Der Negroni besticht durch seine unverwechselbare Bitterkeit und ist perfekt für alle, die einen kräftigen, aromatischen Aperitif lieben. Der Legende nach entstand er um 1919 in Florenz, als Graf Camillo Negroni seinen Americano mit Gin statt Soda verstärkt haben wollte. Das geniale 1:1:1-Verhältnis macht ihn unschlagbar einfach zu merken.
Zutaten
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Gin | 3 cl |
| Roter Wermut | 3 cl |
| Campari | 3 cl |
| Orangenscheibe | 1 Stück |
Zubereitung
- Ein Rührglas (oder einen Tumbler) mit Eiswürfeln füllen.
- Gin, roten Wermut und Campari zugeben.
- Gut umrühren, bis alles eiskalt ist.
- Auf einem großen Eiswürfel servieren und mit einer Orangenscheibe garnieren.
Profi-Tipp: Der Negroni funktioniert sogar alkoholfrei – mit alkoholfreiem Gin, alkoholfreiem Aperitif und alkoholfreiem Bitter zu gleichen Teilen. Das ist anspruchsvoll, aber machbar. Mehr Ideen dazu findest du in unserem Ratgeber zu erfrischenden Cocktails ohne Alkohol.
7. Caipirinha
Die Caipirinha ist Brasiliens Nationalgetränk und gehört zu den beliebtesten Cocktails weltweit. Ihren Ursprung hat sie im frühen 20. Jahrhundert im Bundesstaat São Paulo. Heute ist der erfrischende Drink aus Cachaça, Limette und Zucker ein Garant für Urlaubsstimmung und super einfach zuzubereiten.
Zutaten
- 5 cl Cachaça
- 1 Limette
- 2 TL brauner Zucker
- Crushed Ice
Zubereitung
- Die Limette gründlich waschen und in acht Stücke schneiden.
- Limettenstücke mit dem Zucker ins Glas geben und mit einem Stößel zerdrücken, bis der Saft austritt.
- Das Glas mit Crushed Ice auffüllen.
- Den Cachaça darüber gießen und gut umrühren.
Profi-Tipp: Schneide das weiße Mark in der Mitte der Limette weg, bevor du sie zerstößt – es ist die Hauptquelle für Bitterstoffe. So bleibt die Caipirinha spritzig statt bitter, auch wenn der Drink länger im Glas steht.
8. Manhattan
Der Manhattan ist ein echter Klassiker mit großer Geschichte – er wurde angeblich in den 1870er-Jahren im Manhattan Club in New York kreiert. Dieser samtige, würzige Drink ist perfekt für alle, die es kräftig mögen. Übrigens: Die Wurzeln unseres Inhabers Fabian Rehn liegen in der Manhattan Bar Frankfurt – ein passenderer Namensvetter für unseren Lieblings-Whiskey-Cocktail lässt sich kaum finden.
Zutaten
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Rye oder Canadian Whiskey | 5 cl |
| Roter Wermut (Vermouth Rosso) | 2 cl |
| Angostura Bitter | 1–2 Spritzer |
| Cocktailkirsche | 1 Stück |
Zubereitung
- Whiskey, Wermut und Angostura in ein Rührglas mit Eis geben.
- Gut umrühren, bis alles eiskalt ist.
- In ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.
- Mit einer Cocktailkirsche garnieren.
Profi-Tipp: Der Manhattan wird gerührt, nicht geschüttelt – er enthält nur Spirituosen und Wermut, keinen Saft. Schütteln würde ihn trüb und schaumig machen. Merke dir die Faustregel: alles Klare wird gerührt, alles mit Saft oder Sirup geschüttelt.
9. Whisky Sour
Der Whisky Sour ist überraschend einfach selbst zu machen und mit seiner perfekten Balance aus Süße und Säure ein Hit auf jeder Party. Er gehört zur Familie der „Sours“, einer der ältesten Cocktail-Kategorien überhaupt – belegt schon Mitte des 19. Jahrhunderts. Die zarte Schaumkrone aus Eiweiß macht ihn zum echten Hingucker.
Zutaten
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Bourbon oder Rye Whiskey | 6 cl |
| Frischer Zitronensaft | 3 cl |
| Zuckersirup | 2 cl |
| Eiweiß (optional) | 1 Stück |
Zubereitung
- Whiskey, Zitronensaft, Zuckersirup (und optional Eiweiß) in einen Shaker geben.
- Zuerst ohne Eis kräftig schütteln (Dry Shake) – das macht den Schaum cremig.
- Dann mit viel Eis erneut schütteln.
- In einen Tumbler auf frisches Eis abseihen und mit einer Zitronenzeste garnieren.
Profi-Tipp von Head Barkeeper Christian: Der „Dry Shake“ ohne Eis ist das Geheimnis hinter der stabilen Schaumkrone. Auf Events nutzen wir dafür mobile Bars mit Druckspüle – etwa beim Office-Opening von Simmons & Simmons, wo wir über 150 Signature Sours serviert haben. Wer kein rohes Eiweiß möchte, nimmt einen Schuss Aquafaba (Kichererbsenwasser) – funktioniert genauso gut.
10. Gimlet
Der Gimlet ist der schlichteste Gin-Klassiker und gerade deshalb so beliebt: Gin und Limette, mehr braucht es nicht. Entstanden ist er angeblich in der britischen Marine, wo Limettensaft als Mittel gegen Skorbut zum Gin gereicht wurde. Mit nur wenigen Zutaten zauberst du einen erfrischenden Drink für jede Gelegenheit.
Zutaten
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Gin | 6 cl |
| Frischer Limettensaft | 3 cl |
| Zuckersirup | 1,5 cl |
Zubereitung
- Alle Zutaten in einen Shaker mit Eis geben.
- Kräftig schütteln, bis der Shaker außen beschlägt.
- In ein gekühltes Cocktailglas abseihen.
- Nach Belieben mit einer Limettenscheibe garnieren.
Profi-Tipp: Wähle einen Gin mit klarer Wacholdernote – beim Gimlet steht der Gin so im Vordergrund, dass ein zu blumiger oder „wilder“ Gin schnell die feine Balance kippt.
Shaken vs. Rühren: Wann welche Technik?
Eine der häufigsten Fragen, die wir an der Bar hören: Warum wird der eine Cocktail geschüttelt und der andere gerührt? Die Antwort ist keine Geschmackssache, sondern reine Technik – und sie entscheidet über Klarheit, Textur und Temperatur deines Drinks.
| Technik | Wann? | Beispiele |
|---|---|---|
| Shaken (Schütteln) | Bei Säften, Sirup, Sahne oder Eiweiß – alles, was sich vermischen und Luft aufnehmen soll | Margarita, Daiquiri, Whisky Sour, Gimlet |
| Rühren | Bei reinen Spirituosen-Cocktails – sie sollen glasklar und seidig, nicht schaumig werden | Martini, Negroni, Manhattan, Old Fashioned |
Die Faustregel lautet: Alles Klare wird gerührt, alles Trübe (mit Saft oder Sirup) geschüttelt. Geschüttelte Drinks werden schneller kalt, nehmen Luft auf und wirken lebendig. Gerührte Drinks bleiben kristallklar und samtig.
Worauf es bei klassischen Cocktails wirklich ankommt
Aus unserer Erfahrung machen nicht die teuersten Zutaten den besten Cocktail, sondern vier Dinge:
- Frischer Zitrussaft. Limette und Zitrone immer frisch pressen – der größte Hebel für besseren Geschmack, günstiger als jede Premium-Spirituose.
- Gutes Eis. Viel davon, sauber und kalt. Zu wenig Eis wässert den Drink, weil es schneller schmilzt. Große, klare Würfel für gerührte Drinks, Crushed Ice für Mojito und Caipirinha.
- Sauber abmessen. Nutze einen Jigger (Messbecher). Cocktails leben von Verhältnissen – „Pi mal Daumen“ rächt sich beim ersten Schluck.
- Balance vor Menge. Süß, sauer, bitter und Stärke müssen sich die Waage halten. Im Zweifel lieber etwas mehr Säure als zu viel Süße.
Unsere klare Empfehlung: Beherrsche lieber fünf Klassiker perfekt, als zwanzig nur halb. Wer Mojito, Margarita, Negroni, Whisky Sour und Old Fashioned sicher kann, deckt fast jeden Geschmack ab. Wenn du tiefer einsteigen willst, lohnt sich ein Cocktailkurs in Frankfurt, bei dem du diese Techniken unter Anleitung selbst ausprobierst.
Die richtige Ausstattung für deine Hausbar
Für gelungene klassische Cocktails brauchst du kein Profi-Equipment – aber ein paar Basics machen den Unterschied:
- Cocktailshaker (Boston- oder Cobbler-Shaker)
- Rührglas und Barlöffel für gerührte Drinks
- Jigger (Messbecher) zum exakten Abmessen
- Stößel (Muddler) für Mojito, Caipirinha und Old Fashioned
- Barsieb (Strainer) zum Abseihen
- Zitruspresse für frischen Saft
Dazu die passenden Gläser – mit dem richtigen Glas wirkt und schmeckt jeder Drink besser:
| Cocktail | Glasart |
|---|---|
| Mojito, Caipirinha | Longdrink-/Highball-Glas |
| Margarita, Daiquiri, Martini, Manhattan | Cocktail-/Coupette-Glas |
| Old Fashioned, Negroni, Whisky Sour | Tumbler (auf großem Eiswürfel) |
Klassische Cocktails fürs Event: Wenn es professionell sein soll
So viel Spaß das Mixen zu Hause macht – bei größeren Feiern willst du eher genießen als die ganze Zeit an der Bar stehen. Genau dafür sind wir da: Mit unserer mobilen Cocktailbar für Frankfurt und Umgebung bringen wir Bar, Profi-Barkeeper und das komplette Klassiker-Sortiment direkt zu deiner Veranstaltung – ob Hochzeit, Weihnachtsfeier oder Sommerfest.
Was wir aus über hundert Events gelernt haben: Auf gut besuchten Feiern lohnt es sich, die Auswahl auf wenige, perfekt umgesetzte Klassiker plus einen Signature Cocktail zu beschränken – das wirkt durchdacht und hält die Schlange an der Bar kurz. Welche Drinks und Konzepte wir anbieten, findest du im Überblick auf unserer Seite zu Cocktails & Drinks. Und keine Sorge: Alle Klassiker bieten wir auf Wunsch auch als gleichwertige alkoholfreie Variante an.
Fazit
Klassische Cocktails sind mehr als nur Getränke – sie sind das Handwerkszeug, mit dem du jede Feier aufwertest. Wer die zehn Klassiker aus diesem Artikel beherrscht, kann praktisch jeden Gästewunsch erfüllen: vom spritzigen Mojito über den eleganten Martini bis zum kräftigen Old Fashioned. Das Geheimnis liegt nicht in teuren Zutaten, sondern in frischem Saft, gutem Eis, sauberem Abmessen und der richtigen Technik – Shaken oder Rühren. Schnapp dir deinen Shaker und probier dich durch unsere Rezepte – und wenn du dein Event ganz ohne Bar-Stress feiern willst, bringen wir die mobile Cocktailbar einfach zu dir. Prost!
Häufig gestellte Fragen
Welche Cocktails muss man als Barkeeper kennen?
Zu den Klassikern, die jeder Barkeeper beherrschen sollte, gehören Mojito, Margarita, Daiquiri, Old Fashioned, Martini, Negroni, Caipirinha, Manhattan, Whisky Sour und Gimlet. Wer diese zehn sicher kann, deckt das gesamte Geschmacksspektrum von fruchtig-leicht bis kräftig-herb ab.
Was sind die 10 beliebtesten Cocktails?
Aus unserer Event-Erfahrung sind das Mojito, Negroni, Margarita, Daiquiri, Old Fashioned, Martini, Caipirinha, Manhattan, Whisky Sour und Gimlet. Mojito, Caipirinha und Margarita laufen besonders im Sommer, Negroni, Old Fashioned und Manhattan eher bei Aperitif- und Abendevents.
Was ist der Unterschied zwischen Shaken und Rühren?
Cocktails mit Saft, Sirup, Sahne oder Eiweiß werden geschüttelt (shaken) – das vermischt die Zutaten und nimmt Luft auf. Reine Spirituosen-Cocktails wie Martini, Negroni oder Manhattan werden gerührt, damit sie glasklar und seidig bleiben statt trüb und schaumig.
Welche Zutaten brauche ich für klassische Cocktails?
Mit fünf Spirituosen deckst du fast alle Klassiker ab: weißer Rum, Gin, Tequila, Whiskey und Cachaça. Dazu Wermut (rot und trocken), Campari, Triple Sec, Angostura Bitter, frische Limetten und Zitronen, Zuckersirup sowie frische Minze und gutes Eis.
Was macht den Unterschied bei einem guten Cocktail?
Frisch gepresster Zitrussaft, viel gutes Eis, exaktes Abmessen mit dem Jigger und die richtige Balance aus süß, sauer, bitter und Stärke. Diese vier Dinge bringen mehr als eine doppelt so teure Spirituose.
Welcher klassische Cocktail eignet sich für Anfänger?
Mojito, Caipirinha und Gimlet sind ideal zum Einstieg, weil sie wenige Zutaten haben und verzeihend in der Zubereitung sind. Der Daiquiri eignet sich perfekt, um das Sour-Prinzip aus Stärke, Säure und Süße zu lernen.
Kann man klassische Cocktails auch alkoholfrei zubereiten?
Ja. Viele Klassiker funktionieren alkoholfrei – etwa der Mojito (Virgin Mojito), die Caipirinha (als Ipanema) oder sogar der Negroni mit alkoholfreiem Gin und Bitter. Wichtig ist, den fehlenden Alkohol über mehr Säure, kräftige Sirupe und Bitterstoffe auszugleichen.
Kann man für ein Event eine Cocktailbar mit Barkeeper buchen?
Ja. Wir von Dein Barkeeper bringen als mobile Cocktailbar aus Frankfurt Bar, Profi-Barkeeper und alle Klassiker direkt zu deiner Veranstaltung – inklusive maßgeschneiderter Signature Cocktails und gleichwertiger alkoholfreier Varianten. Buchbar für Hochzeiten, Firmen- und Privatfeiern.